Autowerkstätten unterscheiden sich von den meisten anderen Werkstätten, da in Ihnen ein höherer Kundenbetrieb herrscht. Da kommt mal ein Herr einfach so in die Räumlichkeit spaziert um sich ein Angebot einzuholen. Es läuft ein Kind in die Werkstatt, weil sein Papa gerade da ist wegen eines Angebotes, eine Mutter läuft hinterher, weil es da ja viel zu Gefährlich ist für den Kleinen. Dies alles sind noch nicht mal Kunden im engeren Sinne und doch stehen sie auf einmal mitten zwischen Hebebühne und Reifenmontagestation. Klar ist, dass die Sicherheit von in Autowerkstätten befindlichen Personen natürlich an erster Stelle steht. Natürlich wird jeder in der Werkstatt Tätige auf die gerade hereingeschneiten potenziellen Kunden besonders achtgeben. Bei Mitarbeitern kann man davon ausgehen, das diese sich gut auskennen. Dies hält allerdings dazu an, keine Routine aufkommen zu lassen und die Umsichtigkeit in Autowerkstätten nicht hinten anzustellen. Ein zweiter Umstand ist die Beeinträchtigung des Arbeitsablaufes. Denn wenn ein Kind mit Mutter auf den Fersen unter der Hebebühne langläuft, muss das Auto eben noch ein Bischen oben bleiben. Von Vorteil für die Autowerkstätten ist dann, wenn sie über einen kleinen Kundenraum verfügen. In dem kann der Herr Papa die Sachlage erklären, egal ab der Ansaugstutzen rasselt oder das Radlager angefangen hat vor sich hin zu murmeln. Die meisten Problemfälle an einem KFZ lassen sich am besten anhand des betreffenden Beispiels direkt erklären. Ferndiagnosen sind ja für einen Arzt schon schwierig genug und der hat meistens einen Patienten, der ihm persönlich sagen kann was mit ihm los ist. In Autowerkstätten ist die Lage da etwas komplizierter. Der Wagen kann eben nicht verraten, wo genau es harkt. Dank der modernen Technik können Daten ausgelesen und ausgewertet werden. Rechner an die Schnittstelle und schon weis man über manche Werte den Motor und die Elektrik betreffend bescheid. Hier muss allerdings auch wieder ein fähiger Mechaniker ran, der 1a Autowerkstätten zu dem macht was sind, nämlich gut. Es braucht schon Fachwissen und meist Erfahrung um diese Zahlen und Zeichen auswerten zu können und herauszufinden, wo der Wurm steckt. Das altbekannte Klappern, was am Ende nur manchmal da ist und dann auch noch schwer zu orten, ist aber mit dem besten Computer der Welt nicht zu finden! Dafür brauchet es den guten alten Handwerker, der sich mit der Materie auskennt und auch mal in den Kofferraum steigt oder einmal quer durch den Wagen klettert. Ist man zu des Pudels Kern vorgedrungen, bleibt noch die Aufgabe das Problem zu lösen. Diese Aufgabe ist manchmal genauso anspruchsvoll wie die Jagt nach dem Fehler, der sich so hartnäckig versteckt hielt. Besonders wenn die Reparatur möglichst nichts kosten soll, fängt es an kniffelig zu werden. Hier ist Erfahrung und Kreativität unschätzbar, wenn es darum geht zu reparieren, und nicht nur zu ersetzen.